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„Ein Jahr später – aber noch nicht zu spät”, lautete das Thema des jüngsten Internetforums von Lyndon LaRouche am 22. Juli. Seine Sprecherin Debra Freeman erinnerte in ihrer Begrüßung an die Warnung, die LaRouche fast genau ein Jahr zuvor, am 25. Juli 2007, bei einer ähnlichen Veranstaltung in Washington geäußert hatte: Das System werde nicht erst zusammenbrechen, es sei bereits zusammengebrochen: „Viele glaubten damals, das sei eine ziemlich radikale Erklärung, vielleicht eine Übertreibung oder eine Metapher, die nur Wirkung erzielen sollte,” sagte Freeman. Allerdings sei bis heute noch nichts von dem, was LaRouche damals vorgeschlagen habe, in die Tat umgesetzt worden. „Und wo stehen wir jetzt? Im Laufe der letzten Woche erlebten wir den Zusammenbruch einer Großbank. Heute liegen bei allen Amerikaner die Nerven blank, wenn sie die von Wachovia gemeldeten Verluste erfahren, meines Wissens die jetzt größte Bank des Landes. In den Worten vieler führender Ökonomen ist das der Anfang vom Ende.”
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Das Rettungsboot
Amerika brauche ein realwirtschaftliches Wachstumsprogramm, so LaRouche. Die Regierung müsse das Bankensystem unter ihren Schutz stellen und Kredit schöpfen, der dann über das Bankensystem zur Finanzierung zusätzlicher Investitionen für die Stabilisierung der Wirtschaft benutzt werde. LaRouche weiter:
„Was bedeutet das für Europa? Europa – West- und Mitteleuropa – ist es derzeit untersagt, irgend etwas Intelligentes zu tun, solange es unter der Maastricht-Diktatur bleibt. Das ist der britische Trick. Wir dagegen sind frei, wenn wir uns den Trottel im Weißen Haus vom Hals schaffen oder ihn anderweitig unter Kontrolle bringen können… Wir werden den Wert des US-Dollars verteidigen. Wir werden seinen Wert auf den Märkten steigern, indem wir diese Maßnahmen ergreifen… Wir müssen das tun, denn wenn wir es nicht tun, werden wir sterben!
Es gibt jedoch Leute, die sagen: ,Wie schön wäre es, all das zu tun, aber man bedenke das schreckliche Risiko. Ich glaube, das geht nicht.’ Mein Freund, Du sagst den Leuten nicht die Wahrheit! Das Schiff sinkt! Geht von Bord! Verhandelt nicht über eine neue Kabine auf der Titanic! Das Schiff sinkt! Wollt ihr alle untergehen? Wer nicht mit untergehen will, steige ins Rettungsboot! Niemand behaupte, es sei zu schrecklich, ins Rettungsboot zu steigen! Fürchtet euch vor dem sinkenden Schiff, nicht vor dem Rettungsboot!
Ich schlage vor, ein System zu schaffen, eine ganze Flotte von Rettungsbooten, um den US-Dollar zu retten. Und ich denke, daß man ihn schnell um 20% oder 30% höher bewerten könnte… Wir müssen den Dollar verteidigen. Das ist notwendig für uns und für die Welt. Und das ist keineswegs ,zu schrecklich’. Es ist schrecklich, mit der Titanic unterzugehen. Das Rettungsboot ist ein bißchen beunruhigend, aber es ist die bessere Option! Jeder intelligente Mensch würde das erkennen.”
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Zu Ihrer Kenntnisnahme. Wir können die hier geäusserten interessanten Thesen selber nicht vollständig beurteilen. Trotzdem meinen wir man sollte sie unbedingt kennen.
Bilden Sie sich aber bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”
(Markierungen in Fett- und/oder Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)
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