Link: Konferenz-Vortrag: LaRouche: Der nächste Schritt
Abschnittsüberschriften:
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- Wie Europa seine Souveränität verlor
- Die Zerstörung der Industrie
- Neue Formen der Kooperation
- Die Bedeutung der Landeskulturen
- Die Rolle der USA
- Amerikas besondere Aufgabe
- Zusammenarbeit der Nationen notwendig
Wir befinden uns an einem Punkt in der Geschichte, wie man ihn seit dem Finsteren Zeitalter in Europa im 14. Jahrhundert nicht erlebt hat. Dabei ist eines der größten Probleme der heutigen Welt, daß es schon seit mehreren Generationen niemanden mehr gibt, der versteht, was jetzt auf dem gesamten Planeten vor sich geht. Die Erde wird gegenwärtig von schätzungsweise 6,7 Mrd. Menschen bevölkert. Wenn nicht international geeignete Maßnahmen ergriffen werden, wie ich sie darlegen werde, wird es in zwei Generationen nicht mehr 6,7 Mrd. Menschen geben, sondern nur noch zwei Milliarden – wenn wir Glück haben. Ganze Teile menschlicher Kulturen werden verschwinden, und nur noch einige wenige werden sich dann an die frühere Vielzahl erinnern.
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Viele bezeichnen diese Krise als „Rezession“. Das ist eine völlige Kinderei, wenn sich ein Experte so äußert. Andere sprechen von einer Depression; auch das ist gelinde gesagt eine Untertreibung, die zu nichts führt. Wir haben es mit einer Art Krise zu tun, von der sich Zivilisationen und Kulturen nicht wieder erholen, in der ganze Kulturen und große Teile der Weltbevölkerung ganz verschwinden!
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Es sind zwei Dinge erforderlich, die einander scheinbar widersprechen. Wir brauchen einerseits eine Rückbesinnung auf das Prinzip der nationalen Souveränität – besonders in Europa, wo es diese Einstellung nicht mehr gibt. Ohne Verteidigung und Förderung der nationalen Souveränität können sich die Völker der Welt nicht organisieren, um mit dem Problem fertigzuwerden. Das ist eines unserer Probleme.
Gleichzeitig fehlt das Verständnis, wie unter Wahrung der nationalen Souveränität ein weltweiter Kampf organisiert werden kann, um den großen Einsturz abzuwenden. Die Frage ist: Wie lassen sich Nationen, die einander nicht unbedingt mögen, zur langfristigen Zusammenarbeit bewegen? Wir sprechen dabei von 50 Jahren oder mehr in die Zukunft, um die Wirtschaft dieser Erde wiederaufzubauen – und zwar so, daß bereits in ein paar Jahren die Überlebenschancen der Zivilisation auf diesem Planeten gesichert sind.
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Kein professioneller Ökonom auf der Welt hat die Kompetenz, das Problem grundsätzlich anzupacken. Es gibt Leute, die kompetent wären, die Umsetzung entsprechender Programme zu planen. Aber die Ökonomen verstehen das eigentliche Problem nicht, weil sie sich damit nicht beschäftigt haben. Sie kennen sich nicht in der Geschichte aus, sie denken höchstens im Rahmen der jüngeren Geschichte, von nur wenigen Generationen oder höchstens einigen Jahrhunderten in der Vergangenheit. Sie denken nicht 2000 oder 3000 Jahre zurück, und das muß man tun, um mit der heutigen Krise fertigzuwerden.
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Zu Ihrer Kenntnisnahme. Wir können die hier geäusserten Thesen, Nachrichten, Informationen, Behauptungen selber natürlich nicht vollständig beurteilen. Trotzdem meinen wir man muss sie kennen.
Bilden Sie sich aber bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”
(Markierungen in Fett- und/oder Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)
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