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An den Vortrag von Lyndon LaRouche bei seinem Internetforum am 11. November 2009 schloß sich eine fast zweistündige Debatte an, in der LaRouche Fragen aus dem In- und Ausland beantwortete.
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u.a. zu folgenden Themen (d. Red.):
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- Weltweiter Aufbau
- Kreativität
- Der Menschheit einen Sinn für die Zukunft geben
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Frage von der australischen Organisation „Bewegung für tragfähige Entwicklung“: Wenn Rußland und China ihre vorhandenen Dollarreserven für massive Infrastrukturprojekte einsetzen, hat das nicht den gleichen Effekt, als würden sie den Dollar fallenlassen – wenn man diese Dollars ausgibt, sie nicht in die US-Wirtschaft zurückkommen, und so der Hyperinflationsdruck steigt? Ohne eine gegenseitige Vereinbarung zwischen diesen Nationen und den Nationen des Westens mit den USA als Dreh- und Angelpunkt, so scheint mir, gibt es immer noch keine Lösung für Wirtschaft und Finanzen weltweit, und der Niedergang wird sich nicht nur fortsetzen, sondern noch beschleunigen. Nach meinen Berechnungen mag das Handeln Chinas und Rußlands für sie isoliert sinnvoll sein, aber es wird nur den Dollar-Kollaps verschärfen und so die Weltwirtschaft näher an das Ende bringen. Für Ihre Meinung wäre ich Ihnen sehr dankbar.
LaRouche: Das ist eine ganz falsche Sicht der Lage. Vor allem muß man sich, wenn man über Menschen redet, erst vergewissern, daß man auch davon spricht, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Menschen sind schöpferische Wesen. Sie sind „kreativ“ in dem Sinn, wie ich dieses Wort verwende.
Was die meisten Leute heutzutage „kreativ“ nennen, ist nicht kreativ – es ist nur schmutziges, verwirrtes, chaotisches Zeug. Die Menschen denken da nur an Neuerung um ihrer selbst willen. Sie erwarten doch wohl nicht, daß Menschen, die ein Rockkonzert besuchen, noch ein Gehirn haben, wenn sie hinterher wieder gehen? Wer sich an dem orientiert, was heute als populäre Unterhaltung gilt, der ist nicht kreativ. Er hat keine Schöpferkraft, er hat sie irgendwann zwischen Kindheit und Jugend verloren…
Das Wesen der Menschheit liegt im Schöpferischen, in der wahren Kreativität. Und die wahre Macht in Rußland, wie ich sie kenne, liegt bei Einrichtungen wie dem Wernadskij-Institut, das in Moskau beim Roten Platz seinen Sitz hat. Die Leute dort verstehen, wie man den Planeten kreativ entwickelt. Unser Job ist nicht das Geld – nicht „hachem machem“, wie man in Israel sagt. Es geht nicht um Geld. Auch nicht um Handel. Handel ist nichts. Handel ist heutzutage wie Schachern auf dem Scheidungsgericht.
Wissen Sie, was das Wernadskij-Institut in Moskau verkörpert? Wissen Sie, was Wernadskij für die Wissenschaft in Rußland und auf der Welt bedeutet? Wissen Sie, was wir erreichen können, wenn wir alle die Technologien, die jetzt unterdrückt werden, entfesseln? Wissen Sie, was wir damit aus der Erde machen können?
Dazu werden wir viel Kernenergie brauchen. Man wird alles brauchen, was mit Kernkraft zusammenhängt. Es bedeutet, die Kernfusion zu entwickeln. Es bedeutet, die Raumfahrt als „Motor“ zu benutzen: ein systematisches Programm, die menschliche Technik im Sonnensystem voranzutreiben…
Leider wissen die meisten Menschen auf der Welt heute nicht mehr, was Kreativität ist. Sie denken, es ist vielleicht, in der Öffentlichkeit seine Hose herunterzulassen oder ähnliches. Tatsächlich werden heutzutage Dinge, die kaum besser sind als das, als „kreativ“ bezeichnet! Denken Sie an die Rockmusik. Will jemand das ernsthaft „kreativ“ nennen? Ein menschlicher Geist, der so etwas betreibt, ist nicht kreativ. Vielleicht ist er völlig ohne Hirn.
Man muß immer an Ziele denken. Bei der echten Kreativität in der klassischen Kunst und in der Wissenschaft definiert man Ziele. Diese Ziele gehen über das, was wir heute tun können, hinaus, trotzdem kann man definieren, welches Ziel man erreichen will – oft auch durch Negation.
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- Ziel: Mars
- Rußland und seine Nachbarn
- Wo wollen Sie in 50 Jahren sein ?
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Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”
(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)
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