Energie, Europa: Deutsche Medien entdecken wieder die Kernfusion
Dienstag, 30. März 2010 von euregio
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Professor Robert Wolf, zuständig für die Optimierung des Greifswalder Reaktors, erklärt das Prinzip: ,Wenn sie einen Stoff heizen, dann geht er von fest irgendwann in flüssig über, heizen sie weiter wird der flüssige Stoff gasförmig. Und wenn sie noch mal weiterheizen, dann wird ein Plasma daraus.’
Bei diesem Prozeß verschmelzen die beiden Wasserstoffsorten Deuterium und Tritium. Dabei entstehen das unschädliche Edelgas Helium und Neutronen, also winzige Elementarteilchen. Vor allem ihre Energie kann über Dampferzeuger in elektrischen Strom umgewandelt werden. Der Clou: Die Rohstoffe für den Fusionsprozeß sind unbegrenzt vorhanden. Deuterium läßt sich leicht aus Wasser gewinnen, und Tritium wird aus Lithium gewonnen, das massenhaft im Gestein vorkommt. Bei der Kernfusion von nur einem Gramm beider Stoffe wird eine enorme Energiemenge frei, die dem Brennwert von 11 Tonnen Kohle entspricht – und das ganz ohne schädlichen Kohlendioxid-Ausstoß, ohne langfristig schädliche radioaktive Abfälle, wie sie bei der verwandten Kernspaltungsreaktion in Atomkraftwerken entstehen, und ohne das Risiko, daß ein Fusionsreaktor explodieren könnte.“
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Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”
(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)
swa
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