StZ 05.06.09: Umfrage zur Uni-Strukturreform: „Region lebt nicht allein von Ingenieuren“

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Link siehe  dazu auch

Link: StZ-Artikel zum Thema: Bildung

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Stuttgart – Mehr Technik, weniger Kultur – der Universität Stuttgart steht ein radikaler inhaltlicher Wandel bevor, geht es nach ihrem Rektor Wolfram Ressel. Rund 25 Professuren könnten in den Geistes- und Sozialwissenschaften gestrichen werden, um stattdessen die Bereiche Simulationstechnologien und Modellierung, Komplexe Systeme und Kommunikation sowie Materialwissenschaften auszubauen. Drei Schwerpunkte, mit denen die Uni bei der nächsten Exzellenzinitiative punkten will.

Gespart werden soll konkret an den Fächern Alte Geschichte, Mittlere Geschichte, Kunstgeschichte, Romanistik und Anglistik. Auch die Wirtschaftswissenschaften könnten künftig mit fünf Stellen weniger auskommen müssen.

…‘

Anmerkung der Redaktion:
Neuerdings werden Akte der kulturellen Barbarei also bereits von den Universitäten (-sverwaltungen) selbst ausgeführt.
Wo sind die privaten, institutionellen Stifter, Sponsoren dieser reichen Region, die allein von ihren Zinserträgen spielend die 25 Professuren in den Geistes- und Sozialwissenschaften finanzieren könnten – und wenn nicht in der Uni Stuttgart, dann wenigstens als Online-Institute, -Campus einer „Akademie 21“ (ab 2010/2011) im Neuen „Forum 1“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.

swa

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