Finanzkrise, Nation: LaRouche in Rom: Verteidigt die Souveränität des Nationalstaats !

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Kein neuer Turm zu Babel

LaRouche betonte dann nochmals die Bedeutung der nationalen Souveränität, eine Schlüsselfrage für Europäer, die oft an das supranationale System der EU glauben. Statt dieses System zu reparieren oder zu reformieren, müsse man „entscheiden, welche Werte wir für das neue System verwenden wollen. Wir wollen ein System haben, in dem jede Kultur ihre eigene Souveränität hat. Wir wollen keinen neuen Turm zu Babel, den manche Leute als Globalisierung bezeichnen.“ Man brauche „völlig souveräne Nationalstaaten als Organisationseinheit der Gesellschaft, damit die Kultur vollkommen zum Ausdruck kommen kann und alle Menschen auf ein höheres Kulturniveau gebracht werden können.“

Ein besonders großer Schaden für Europa in der Nachkriegswelt war der Niedergang der klassischen Kultur, sagte LaRouche. Ohne klassische Kultur könne es auch keinen Fortschritt in der Naturwissenschaft geben, denn sie sei die Inspirationsquelle für die Kreativität in der Wissenschaft. (An diesem Punkt konnte man ein Mitglied des Ausschusses sagen hören: „Vollkommen!“) Man müsse diese Kultur durch die Institution des Nationalstaates schützen und den Westfälischen Frieden von 1648 vollkommen umsetzen. „Wir hatten schon einmal ein Europa ohne Nationalstaaten – das war das Mittelalter!“

LaRouches Schlußbemerkung wurde mit großem Applaus aufgenommen, und viele Abgeordnete kamen anschließend zu ihm, um ihm zu gratulieren und sich zu bedanken. Eine Mitarbeiterin eines Abgeordneten sagte gegenüber EIR, nach ihren Begriffen sei das Treffen ein großer Erfolg gewesen, sowohl in Bezug auf die Zahl der Teilnehmer, als auch inhaltlich. „Man findet kaum einen Politiker, der sich so offen äußert und nicht die üblichen politischen Komödien spielt“, sagte sie.

…‘

Zu Ihrer Kenntnisnahme. Wir können die hier geäusserten interessanten Thesen selber nicht vollständig beurteilen. Trotzdem meinen wir man sollte sie kennen. Bilden Sie sich aber bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil !
Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- und/oder Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)

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