Gesundheit, Energie, Finanzkrise, USA: ….. Knappheits-Denken durch Entwicklung und Technologie überwinden!

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Bericht von Alexander Hartmann

In ihrem Internetforum am 21. August stellte die Kanzlerkandidatin der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Helga Zepp-LaRouche, dem faschistischen Denken hinter der Gesundheitspolitik der Regierung Obama eine Perspektive der Entwicklung gegenüber, die die Knappheit der Ressourcen durch große Entwicklungsprogramme und den Einsatz moderner Technologien überwindet.

„Wird auch Deutschland von der drohenden Unregierbarkeit der Vereinigten Staaten erfaßt?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des Internetforums, das am 21. August von der Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidatin der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Helga Zepp-LaRouche veranstaltet wurde.

Der ,extraterrestrische Imperativ‘

„Wir brauchen deshalb das, was der große deutsche Wissenschaftler Krafft Ehricke den ,extraterrestrischen Imperativ‘ genannt hat. Das ist im Wesentlichen die Idee, daß der Mensch bei der Raumfahrt die realen Gesetze des Universums berücksichtigen muß, weil er sonst gar nicht überleben kann. Oder salopp ausgedrückt: Man kann nicht aus einem Raumschiff einfach mal so aussteigen, weil man keinen Bock mehr hat…“ Für Krafft Ehricke, einen der Pioniere der Raumfahrt, „war der extraterrestrische Imperativ eine natürliche Ausweitung des Evolutionsprozesses der Biosphäre selbst, der darin besteht, bestehende physische Grenzen zu überwinden. Also nicht begrenzte Ressourcen, Knappheit – die sind nur dazu da, daß man sie überwindet.“

Die Besiedelung des Weltraums sei für Krafft Ehricke keine unnatürliche Entwicklung, Technologie sei vielmehr die Hauptwaffe der Entwicklung seit der Entstehung des Lebens, etwa die Entwicklung der Photosynthese, „des ersten großangelegten Industrieprozesses, um eine angemessene Energieversorgung zu erhalten und die Rohstoffbasis zu vergrößern, den Grundbedarf an Rohstoffen zu decken.“ Das sei das erste Mal gewesen, daß das Leben auf eine extraterrestrische Ressource zurückgegriffen habe.

„Wenn wir die Menschen wegbringen wollen vom linearen und monetaristischen Denken, dann gibt es kein besseres Mittel als die bemannte Raumfahrt, denn die inspiriert den Geist und das Vorstellungsvermögen“, erinnerte sie an die begeisternde Wirkung der frühen Raumfahrt und der Mondlandung.

„Dieses Programm wäre ja fortgesetzt worden, wenn Kennedy nicht ermordet worden wäre, und die Welt sähe heute völlig anders aus, wenn wir in diesem Programm weiter fortgeschritten wären. Wir hätten alle Probleme dieser Erde längst gelöst, denn die Nebenprodukte dieser Grundlagenforschung, die sind enorm. Damals war es so, daß für einen Cent investiertes Geld 14 Cent an Gewinn im zivilen Bereich abgeworfen wurden. Es war also nicht so, daß das eine Verschwendung war, sondern ganz im Gegenteil, durch die Anschubwirkung dieser neuen revolutionären Technologien war die Produktivität in allen Bereichen enorm gestiegen.“

Industrialisierung des Weltraums

Sie beschrieb dann Ehrickes Pläne für den Bau einer Stadt auf dem Mond, die als Ausgangsbasis für Missionen zum Mars und anderen Planeten dienen sollte (inzwischen wisse man, daß auf dem Mars genug Wasser vorhanden ist, um dort eine menschliche Präsenz auf Dauer zu versorgen), und die gegenwärtigen Pläne der ESA, die in eine ähnliche Richtung gehen. Aber um dies zu verwirklichen, müsse man noch einige Probleme lösen. So brauche man einen nuklearen Antrieb für eine bemannte Mission zum Mars, damit man für die Reise zum Mars nicht 200 Tage, sondern nur 4-5 Tage brauche.

Man müsse die Kernfusion entwickeln, und in die Isotopenwirtschaft einsteigen. „Dann wäre die Frage der Ressourcenknappheit vollkommen gelöst. Das geht natürlich völlig gegen die Idee der begrenzten Ressourcen und Knappheit, die von Finanzmärkten gemanagt wird.“

Dieser extraterrestrische Imperativ sei „der notwendige nächste Schritt im Erwachsenwerden der Menschheit. Davon bin ich absolut überzeugt. Und Krafft Ehricke hat mir kurz vor seinem Tod gesagt: ,Das Problem ist nicht die Technologie. Das Problem ist, daß die Menschen sich nicht entsprechend entwickeln.‘ Und deshalb hat er die Arbeit des Schiller-Instituts so sehr geschätzt, weil er sagte: ,Gerade diese humanistische Bildung muß einhergehen mit der absoluten Bejahung des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts. Und dann ist es überhaupt kein Problem. Dann wird der Mensch wirklich erwachsen.'“

…‘

Zu Ihrer Kenntnisnahme. Wir können die hier geäusserten interessanten Thesen selber nicht vollständig beurteilen. Trotzdem meinen wir man sollte sie kennen. Bilden Sie sich aber bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil !
Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- und/oder Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)

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