Finanzkrise, Gesundheit, Obama, USA: LaRouche: „Herr Präsident, seien Sie ein Mensch!“

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In seinem Internetforum am 8. September warnte Lyndon LaRouche nachdrücklich, angesichts der unvermeidlichen Krise zum Ende des Haushaltsjahres drohe „das Äquivalent eines Reichstagsbrandes“.

Gefahr eines Staatsstreichs

Aber Obama sei nun einmal zum Präsidenten gewählt worden, man könne ihn nicht einfach wieder absetzen. „Wir können jetzt keinen Staatsstreich haben, denn die Gefahr ist schon jetzt, daß zu viele Staatsstreiche drohen. Das System ist bereit zum Sturz von Regierungen, einschließlich der Regierung der Vereinigten Staaten.“

LaRouche erinnerte dann an die Anschläge des 11. September: „Wie Sie sich erinnern werden, haben bestimmte Interessen in London und den Vereinigten Staaten das in Gang gesetzt, was dann als 11. September bekannt wurde, als eine britisch-saudische Operation, mit Beteiligung bestimmter Leute in den Vereinigten Staaten. Das ist dokumentiert, es ist eine Tatsache. Diese Sache wurde durch eine britisch-saudische Operation finanziert, in der der Botschafter Saudi-Arabiens in den Vereinigten Staaten eine Schlüsselfigur war.“ Es habe schon damals viele Hinweise darauf gegeben, aber man habe es vertuscht.

Nun, nach zwei Amtszeiten unter Bush und Cheney habe man die Regierung Obama. „Und obwohl Obama, als er für die Präsidentschaft kandidierte, sich gegen die „einheitliche Exekutive“ ausgesprochen hat, wurde er, nachdem er zum Präsidenten gewählt wurde, sehr schnell zu einem Advokaten der einheitlichen Exekutive. Und das ist Faschismus, ohne den Reichstagsbrand… Wir haben eine einheitliche Exekutive, die vor allem als Reaktion auf die Anschläge in New York am 11. September geschaffen wurde. Wir bewegen uns auf eine Diktatur zu, in der der Kongreß nicht mehr die gesetzgeberische Macht hat, den Präsidenten zu kontrollieren! Unser Regierungssystem ist zu einer einheitlichen Regierung übergegangen, in der der Kongreß abstimmen darf – solange er dem Präsidenten nicht widerspricht. Wenn er dem Präsidenten widerspricht, dann macht dieser eine Unterzeichnungserklärung und sagt: ,Ja, der Kongreß hat so abgestimmt, aber ich, als Präsident der Vereinigten Staaten, denke anders, und ich werde auch anders handeln!’ Wir haben eine Diktatur in den Vereinigten Staaten, die sich in Richtung einer Nazi-Diktatur bewegt…“

Aber die Amerikaner sind kluge Menschen, machen keine Staatsstreiche und verüben kein Attentat auf den Präsidenten als Form der Regierungsumbildung – „das machen andere“. LaRouche beschrieb dann die britische Politik, die Vereinigten Staaten zur Selbstzerstörung zu veranlassen, etwa durch den Mord an Kennedy, um Amerika in den Vietnamkrieg hineinzutreiben. Das sei auch schon im alten Griechenland so gewesen, wo die imperiale Finanzmacht des Orakels von Delphi die griechischen Seemächte Athen, Korinth und Syrakus sich in Kriegen gegeneinander aufreiben ließ.

Das imperiale System sei organisiert als System privater Finanzinteressen, „das man auch ,Freihandel’ nennt. Was bedeutet Freihandel? Es bedeutet ,frei’ von der Beaufsichtigung durch Regierungen. Es bedeutet frei von jeder Aufsicht durch Regierungen. Es bedeutet eine Welt, eine Regierung des Planeten durch private Finanzinteressen, die als Konsortium monetärer Interessen arbeiten.“

Seit dem Tode Franklin Roosevelts hätten sich die Vereinigten Staaten immer mehr diesen Interessen ausgeliefert, etwa nach dem Finanzkrach von 2007: „Anstatt diese Sache einer Konkurssanierung zu unterziehen, haben wir die Bankiers der Welt auf Kosten des amerikanischen Volkes gerettet. Heute fehlen uns, wegen der Billionen an Dollars, die uns die Regierung Bush und die jetzige Regierung Obama gestohlen haben, die Mittel, um den Bedürfnissen unserer eigenen Bevölkerung gerecht zu werden, und in diesen Monaten seit September 2007 befinden wir uns in einem Prozeß der Zerstörung der Beschäftigung und der Lebensbedingungen und der Sicherheit des Volkes der Vereinigten Staaten. Diese armen Leute werden ausgeplündert, man nimmt ihnen die Beschäftigung, um die künstlichen Schulden einer Bande schurkischer Schwindler zu bedienen, die mit der Wall Street verbunden sind.“

LaRouche warnte dann: „Wir leben implizit in einer Diktatur. Politisch sind wir in der letzten Phase vor dem Äquivalent eines Reichstagsbrandes. Wir stehen am Rande einer Diktatur, die man schon bald durchsetzen will, und ,bald’ ist dabei bestimmt von der Tatsache, daß am Ende dieses Monats und Anfang Oktober das Haushaltsjahr in den Vereinigten Staaten zuende geht, und dann die Bücher abgeschlossen werden müssen. Und es gibt kein Geld, um diese Konten auszugleichen. Es gibt keine Einkommensquelle, um die Bundesstaaten – 48  oder 49 Bundesstaaten sind schon jetzt offiziell bankrott – und es gibt kein Geld aus irgendeiner Quelle, um diese Bundesstaaten aus ihrem Bankrott herauszuholen.“

Das sei der Hintergrund der „Gesundheitsreform“ Obamas. „Denn sie können nicht weiter die Diebe retten, die unser Land ausgeplündert und beraubt haben, und gleichzeitig die Kranken versorgen. Sie können nicht einmal mehr eine normale Beschäftigung aufrechterhalten, selbst ohne Krankenversorgung. Tatsächlich ist etwa ein Drittel der Bevölkerung arbeitslos. Und ein Drittel von ihnen erhält gar nichts an Arbeitslosenunterstützung, und für andere laufen die 52 Wochen Unterstützung aus. Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist also in einer verzweifelten Lage – Menschen, die bisher ihren Lebensunterhalt verdienen mußten und jetzt keine Hoffnung mehr haben. Viele von ihnen haben die Hoffnung aufgegeben! Und während der Oktober näher rückt, treten wir in eine Periode ein, in der sich eine Katastrophe, eine soziale Katastrophe ereignen wird. Warum? Weil Präsident Obama dazu entschlossen ist, das System zu retten, auch wenn das bedeutet, daß er durch sein Gesundheitsprogramm Amerikaner tötet. Ein Gesundheitsprogramm, das eine Kopie dessen ist, was Adolf Hitler 1939, im September-Oktober 1939, in Deutschland einführte…

Das Mindeste, was man verlangen muß, ist offensichtlich, daß jeder Kerl aus dieser Gesundheitskabale Obamas sofort aus dem Amt geworfen wird. [Applaus]. Und jeder Beamte, der sagt, daß ich mich da irre, ist ein Lügner. Und man sollte ihn ebenfalls aus der Regierung hinauswerfen.

Denn wir sind in einer Lage, wo es uns nicht egal sein kann, als Nation, die ein Volk repräsentiert, unsere Bevölkerung, wir können nicht zulassen, daß die große Mehrheit unserer Bevölkerung zugrunde gerichtet und in eine hoffnungslose Lage gebracht wird. Und wir werden das nicht tun, um irgendwelche ausländischen Räuber zu retten. Diese ausländischen Räuber werden mit ein bißchen weniger auskommen müssen!

Denn die große Krise heute, von der Obama nicht redet, und auch morgen nicht reden wird, wenn ich ihm nicht heute so sehr in Angst versetze, daß er es tut, ist, daß wir uns mit den Folgen der Massenarbeitslosigkeit befassen müssen. Und es ist nicht nur Arbeitslosigkeit. Warum sind die Leute ohne Arbeit? Weil sie nicht produzieren! Sie haben keine Gelegenheit, zu produzieren. Unsere Industrien wurden geschlossen! Unsere Landwirtschaft ist kollabiert. Es ist noch schlimmer als das: es ist praktisch Verrat. Und der Name dieses Verrats ist ,Globalisierung’.“

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Zur Kenntnisnahme und intensivsten Prüfung. Wir können die Argumente selber nicht beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …” (Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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