Finanzkrise: LaRouche: Weltwirtschaft tritt im Oktober in neue Phase ein

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Nach dem Ende des Haushaltsjahres in den USA am 30. September muß die Regierung versuchen, ihre Konten auszugleichen, und Bilanzen veröffentlichen. Aber da 49 von 50 US-Bundesstaaten bankrott sind, wird sich ein beträchtlicher Teil der Verpflichtungen bei den Banken in Verluste verwandeln. Das muß nicht automatisch eine Kettenreaktion auslösen, doch jedenfalls wird damit die Lunte gezündet.

Ein Teil der Schulden ist legitim, da er mit realwirtschaftlicher Aktivität verbunden ist, aber der größte Teil ist Schwindel, d.h. bloße Spielschulden im Derivatkasino des Empire. Bisher wurden diese ungerechtfertigten Schulden durch die Rettungspakete der Regierungen geschützt. Lyndon LaRouche verglich dies damit, daß jemand an einem heißen Tag mit Nitroglyzerin herumhantiert. „Denn an dem Tag, wenn jemand zu dem Schluß kommt, daß diese fiktiven Schulden möglicherweise niemals zurückgezahlt werden, und daß es auch keine Dummen mehr gibt, die glauben, daß sie es wert sind, sie zu kaufen, dann haben wir eine ganz andere Lage.“

Nur eine erneute Einführung eines Glass-Stegall-Maßstabs könne die Lage stabilisieren, aber die Staatschefs der G20 hätten in Pittsburgh gerade eine Chance dazu verpaßt. Unter der Federführung des britischen Premiers Gordon Brown hätten sie beschlossen, mit den hyperinflationären Rettungspaketen weiterzumachen, und sie leugneten die Realität mit der Behauptung, das System sei bereits gerettet und die „Erholung“ habe eingesetzt.

Deshalb werde im Oktober eine neue Phase beginnen. Auch wenn die Bilanzen und Zahlen ähnlich aussähen, werde das Umfeld ein völlig anderes sein. Man denke an den Fall eines Mannes, der im Sterben liegt, dessen Puls aber noch schlägt; Puls und Atmung seien dann nicht entscheidend, sondern der Gesamtzustand.

…‘

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung. Wir können die Argumente selber nicht beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …” (Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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