Finanzkrise, Wirtschaft, USA: Die Zeit eines 20. Jahrestages: Jetzt, im Oktober !

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Zum Ende des US-Haushaltsjahres am 30. September 2009 veröffentlichte Lyndon LaRouche den folgenden Aufsatz.

(mit folgenden Abschnitten, d. Red.)

  • Die Wirtschaftskrise der USA

  • Warum der Kollaps global ist

  • Täuschung oder Realität ?

Wie ich schon am Beispiel des Einbruchs der US-Wirtschaft unter der Regierung Nixon 1971 schlüssig gezeigt habe – etwa bei meinem Erfolg gegen den führenden britisch-keynesianischen Ökonomen Abba Lerner in einer berühmten Debatte im Dezember 1971 -, kommt die in akademischen oder vergleichbaren Positionen immer noch weitverbreitete Inkompetenz von zu Keynes tendierenden oder noch schlimmeren Ökonomen darin zum Ausdruck, daß ihre Prognosen falsch waren, wenn man sie beispielsweise mit meinen eigenen, fast ausnahmslos richtigen seit 1956-57 vergleicht. Ihre Prognosen beruhten im wesentlichen entweder auf rein monetaristischen Erwägungen oder auf der Interpretation realwirtschaftlicher Prozesse nach monetaristischen statistischen Methoden. Die Annahme, Eigenschaften und Regulierung der Abläufe physischen Nettowachstums von Volkswirtschaften ließen sich allgemein aus statistischen Methoden definieren oder ableiten, ist ein katastrophaler Fehler, weil die entscheidenden Faktoren in Hinsicht auf das Realkapital hinter der physischen Produktion und der Produktivität ignoriert werden.

Mit anderen Worten, die physischen Veränderungen der Produktivität pro Kopf und pro Quadratkilometer sind vor allem bestimmt durch die Kombination prinzipieller naturwissenschaftlicher Faktoren und der relativen Wirkung einer Modalität der klassisch-künstlerischen Kultur in Poesie, Drama, Musik, Malerei und Skulptur. Die wesentliche Rolle solcher kultureller Faktoren ist dynamisch, im Sinne dieses Begriffs bei Gottfried Leibniz bei seiner Aufdeckung des Betruges der kartesischen Mathematik. Dieser Beweis ist wesentlich für das moderne naturwissenschaftliche Verständnis des klassischen griechischen Begriffs „dynamis“ – so wie die „Dynamik“ das zugrundeliegende Prinzip sowohl in Fragen der Naturwissenschaft als auch der klassischen Komposition in der Kunst ist. Die kreativen Kräfte in der Naturwissenschaft leiten sich aus jenen kreativen Geisteskräften ab, die den klassischen Ausdrucksformen menschlicher Phantasie zugrunde liegen. Der Fall Albert Einsteins und seiner Violine ist typisch für die wesentliche Rolle dieses Zusammenhangs der klassischen Komposition mit gültigem Ausdruck wissenschaftlichen Fortschritts.

Wie mein eigener, relativ einzigartiger Erfolg in den Wirtschaftsprognosen zeigt, wird der Ursprung der Veränderungen in der relativen Produktivität der Weltwirtschaft und der Volkswirtschaften nur deutlich, wenn man die monetären, finanziellen und realwirtschaftlichen Funktionen der Volkswirtschaften und der Weltwirtschaft untersucht. Nicht zuletzt muß man dabei die Rolle der Kreativität in den kulturellen Gewohnheiten der Bevölkerung berücksichtigen, u.a. den grundsätzlichen Ausdruck einer generellen Tendenz zu Kreativität in der relativen Bedeutung klassisch-künstlerischer gegenüber populistischen Gewohnheiten in den verschiedenen Bevölkerungsschichten. Cusa, Kepler, Fermat, Leibniz, Riemann, Einstein und Wernadskij sind typisch für diesen Faktor des relativen Gewichts der Kultur, der die wirtschaftliche Produktivität der Nationen und ihrer Bevölkerungen beeinflußt.

Wie der Riemann-Anhänger Akademiemitglied W.I. Wernadskij gezeigt hat, läßt sich die relative potentielle Produktivität einer nationalen Kultur pro Kopf und pro Quadratkilometer nicht mit einem feststehenden mathematischen Maßstab messen. Die Steigerung der relativen Arbeitproduktivkraft, gemessen pro Kopf und pro Quadratkilometer, erfordert Steigerungen der relativen potentiellen Energieflußdichte der verwendeten Kraftquellen, um die Erschöpfung der Rohstoffvorkommen, welche die Biosphäre für verschiedene Formen der Ausbeutung durch die Noosphäre hinterlassen hat, auszugleichen.

Dieser gerade genannte Faktor war beispielsweise entscheidend für die Fähigkeit der modernen Gesellschaft, zum Mond zu fliegen, und er wird entscheidend für die Fähigkeit sein, nicht nur „Dinge“, sondern Menschen regelmäßig zwischen einer Mondumlaufbahn und dem Mars hin und her zu transportieren. Ich spreche von der Notwendigkeit des Fusionsantriebs für den Transport von Menschen auf der Reise zwischen einer Mondumlaufbahn und einer Marsumlaufbahn. Nur durch eine mehr oder weniger stetige Steigerung der verwendeten Energieflußdichte kann die menschliche Gattung auf der Erde überleben. Kernspaltung und Kernfusion sind heute die Bezugspunkte für die Überlebensfähigkeit der menschlichen Kultur.

Dieser Faktor der notwendigen Steigerung der Energieflußdichte korreliert mit der relativen Kapitalintensität. Die potentielle Bevölkerungsdichte einer Gesellschaft läßt sich nur durch relativ „geometrische“ Wachstumsraten der Grundinfrastruktur der Wirtschaft einschließlich der Produktionsformen erhalten.

Diese Vorstellungen wurden schon seit ungefähr 1620 in die Wirtschaft der späteren Vereinigten Staaten eingebettet, und sie fanden als Prinzip ein Echo in der Anti-Manchester-Politik von Reichskanzler Otto von Bismarck. Die gleichen Konzepte findet man in der Politik Frankreichs unter Ludwig XI. und im Wirken Jean-Baptiste Colberts und in der Ecole Polytechnique unter Führung der Kreise um Gaspard Monge und Lazare Carnot bis 1815.

Die Idee der Kapitalintensität ist ein Grundbestandteil des Amerikanischen Systems der politischen Ökonomie, wie wir es mit den Spezifikationen für dieses System im Werk Alexander Hamiltons verbinden. Der Begriff einer Wissenschaft der physischen Wirtschaft im Gegensatz zu monetaristischen Dogmen bleibt bis zum heutigen Tage die historische Wurzel kompetenter wissenschaftlicher Begriffe für die Erhaltung und Steigerung der Produktivkräfte der Arbeit pro Kopf und Quadratkilometer. In meinen eigenen Werken habe ich nur aktuellere physische Maßstäbe angewandt.

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Diese Funktion einer Rückkehr der USA zu ihrem verfassungsmäßigen Kreditsystem, weg von monetaristischen Systemen, wie sie heute Nationen wie z.B. Rußland, China und Indien verseuchen, definiert die unverzichtbare Rolle der USA bei jedem ernsthaften Versuch, den Absturz des Planeten in ein neues finsteres Zeitalter zu verhindern. Wenn einer dieser „großen Vier“ eine solche Rolle ablehnt, wäre die Folge ein allgemeiner Zusammenbruch aller Volkswirtschaften des Planeten in sehr naher Zukunft.

Die einzige Alternative – und auch dies nur sehr kurzfristig – zu dem, was ich hier erneut vorgeschlagen habe, wäre leider eine erbarmungslose Diktatur, vergleichbar mit der Diktatur Hitlers während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland. In anderen Worten bedeutet dies für die USA die Wahl zwischen meinem Ansatz und einer brutalen, massenmörderischen Hitlerartigen Austerität, durchgesetzt von der gegenwärtigen Regierung Obama (dem neuen „Friedensnobelpreisträger“ !! (kein Witz ! , d. Red.).

….‘

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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