Deutschland: Von Schiller lernen: Nur das Höchste denken ! Systemwandel jetzt ! – Hinweis, keine Werbung

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von Helga Zepp-LaRouche

Liebe Bürger!

Der 250. Geburtstag unseres großen Dichters der Freiheit, Friedrich Schiller, und der 20. Jahrestag des Falls der Mauer stehen sehr wohl in einem inneren Zusammenhang miteinander. Damals, im November 1989 und in den Monaten danach bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 – in der Sternstunde der Deutschen also – standen wir durchaus vor Schillers Maßstab: Würde der große Augenblick ein großes Volk finden? Würde es gelingen, aus der friedlichen Revolution heraus eine neue, menschlichere Gesellschaft und eine wirkliche Friedensordnung zu bauen?

…..

In diesem Jahr von November 1989 bis Oktober 1990 habe ich in unzähligen Reden davor gewarnt, auf den bankrotten Kommunismus die ebenfalls bankrotte Marktwirtschaft überzustülpen. So könne man vielleicht aus den Ländern des früheren Comecon für ein paar Jahre durch primitive Akkumulation Reichtum abziehen; aber dann käme es nach einer gewissen Periode zu einem noch viel größeren Zusammenbruch. Und genau an diesem Punkt sind wir heute. Nur daß diesmal die „Altlasten“, die wiederum dem Steuerzahler aufgebürdet werden, der „Giftmüll der Banken“ sind, den die Spekulanten, die sich verzockt haben, produziert haben.

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Aber wir brauchen auch einen „Systemwechsel“ in unseren Köpfen. Wir müssen nicht nur den Giftmüll der Banken entsorgen, sondern wir müssen auch den gesamten gedanklichen Schrott, der mit der Globalisierung einherging, loswerden – also zum Beispiel die Jagd nach dem Profit, geistlose Unterhaltung, die Maximierung des Vergnügens im Hier und Jetzt und den konterrevolutionären Satz „Man kann ja doch nichts machen!“, den wir für immer aus unserem Vokabular streichen sollten.

Wenn wir die große Chance eines Systemwechsels in der Wirtschaftspolitik und im Kopf nutzen wollen, wenn wir die große Vision einer Friedensordnung für das 21. Jahrhundert verwirklichen wollen, dann gibt es keinen besseren Ratgeber als unserem großen Dichter Friedrich Schiller. In seinen Werken finden wir alle die erhabenen Ideen, die uns die innere Stärke für diesen Wechsel geben können. Zum Beispiel die Idee, daß jeder Mensch das Potential hat, sich zu einer „schönen Seele“ und zu einem Genie zu entwickeln.

1989 wurde die potentielle Sternstunde der Deutschen vertan. Heute, wo wir es mit einem noch viel dramatischeren Systemkollaps zu tun haben, müssen wir die Chance, die darin liegt, daß das neoliberale Paradigma der Globalisierung gescheitert ist, nutzen. Der LaRouche-Plan für eine gerechte neue Weltwirtschaftsordnung muß auf die Tagesordnung.

…‘

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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