Wirtschaft, Finanzkrise: Bernanke geht: Zeit für eine Nationalbank! Von Lyndon H. LaRouche jr. – Vierter Teil

Standard

Link alle Artikel dazu (englisch und deutsch) siehe

Link: Beitrag  in diesem Blog

‚…

IV. Was uns erwartet

Das Hauptthema dieses Kapitels ist erneut die Rolle der „dynamis“ im Gegensatz zu dem bösartigen Kult, für den die Symbolfigur Isaac Newton und der in seinem Namen verübte Betrug stehen. Dies betrifft nicht nur physische, sondern auch kulturelle Wirtschaftsprozesse.

Das Schicksal der Welt im unmittelbar vor uns liegenden Jahrzehnt ist zugegebenermaßen im Augenblick ungewiß. Aber wie in allen ihren großen Existenzkrisen muß sich die Menschheit entscheiden: Entweder sie wählt den von mir beschriebenen Ausweg aus einem großen finsteren Zeitalter, oder die globale Gesellschaft wird für ziemlich lange Zeit eine Katastrophe erleben, welche die Vorstellungskraft der jetzt Lebenden übersteigt; die Drohung der Kopenhagener Klimakonferenz ist ein Vorgeschmack darauf.

Im Augenblick besteht noch eine Überlebensoption für die Zivilisation. Ich kämpfe für das einzig mögliche Vorgehen, das (außer einem Wunder) erkennbar den Absturz der Menschheit in ein langes, neues dunkles Zeitalter auf dem gesamten Planeten verhindern kann.

Nur Narren, die ihren eigenen Untergang wollen, werden diese Option nicht gutheißen. Leider sind solche Narren heutzutage da draußen sehr zahlreich! Sie leiden an der Wahnvorstellung, ihr Lebensstil werde sie aller gegenteiligen Anzeichen zum Trotz irgendwie von selbst durch den jetzt hereinbrechenden größten Aberwitz in der gesamten Weltgeschichte der Neuzeit leiten.

  • Die verfügbare Lösung

  • Wahrer Profit

Die Vorstellung, daß wirtschaftlicher Wert durch das Wirken irgendeines finanziellen „Marktes“ angemessen bestimmt würde, hat sich inzwischen als mehr als unsinnig erwiesen.22 Was wir produzieren müssen, sind keine Geldprofite – auch wenn wir sicherlich nichts gegen Gewinnsteigerungen in nützlichen Wirtschaftsbereichen einzuwenden haben -, sondern, richtig neu formuliert: Wir müssen dafür sorgen, daß die relative Kraft der Menschheit pro Kopf und pro Quadratkilometer Landfläche ansteigt. Dieses Ziel erreicht man durch eine ausgewogene Wahl der Produkte und Produktionsmittel, welche die Menschheit in einen Zustand ständig wachsender Produktivkräfte versetzen, was sich beispielsweise daran messen läßt, daß eine wachsende Zahl von Menschen bei steigender Lebensqualität versorgt werden kann.

Wahre Profite sind nur solche Größen, die eine Verbesserung in den Lebensbedingungen und der Existenzfähigkeit der Menschheit bedeuten.

Zu der wissenschaftlichen Methode, die ich als Ökonom verwende, gehört auch ein Verständnis für die Ausgewogenheit verschiedener Teilbereiche, wie sie die folgenden Kategorien darstellen:

1. Die grundlegende wirtschaftliche Infrastruktur als bedeutender Teil gesellschaftlicher Anstrengungen.

2. Die Produktion der Produktionsmittel.

3. Die Produktion der Mittel für den menschlichen Verbrauch.

4. Die Erhaltung und Entwicklung schöpferischer Produktivität auf persönlicher und Gruppenebene in Wissenschaft und klassischer Kunst, etwa durch die Wirkung klassischer Methoden in Kultur und Bildung.

(Im übrigen ist der Wettbewerb unter Produkten für den Zustand der Menschheit insgesamt höchstens von marginaler Bedeutung.)

Die Beziehung unter diesen Kategorien ist systemisch und „organisch“, nicht additiv, auch nicht additiv oder statistisch in Fishers Sinn.

Grundsätzlich ist das Ziel bei dieser Kombination von Bemühungen, die schöpferischen (d.h. noetischen) Fähigkeiten des einzelnen, seine Erkenntniskraft zu verbessern.

Um das insgesamt zu erreichen, ist ein bestimmtes Verhältnis zwischen der Freiheit zur Neuerung und der Steigerung der Arbeitsproduktivkraft pro Kopf und Quadratkilometer erforderlich. Notwendig sind einerseits Entscheidungsfreiheit, aber auch Beschränkungen für völlig willkürliche Vorstellungen von Freiheit, Beschränkungen, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, daß die potentielle relative Bevölkerungsdichte sowie die Lebensdauer des einzelnen in der Gesellschaft steigen müssen. Volkswirtschaften definieren sich funktionell als „organische Gestalt von oben nach unten“, im gleichen Sinne, wie ein Mensch nicht als Ansammlung von Einzelteilen leben kann. Alle gegenteiligen Ansichten sind nachweislich eine Illusion, besonders wenn man an den laufenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft denkt, allem voran der in der jetzigen Form unter Londons Vorherrschaft todgeweihten transatlantischen Volkswirtschaften.

Ob die eben von mir beschriebenen Ziele verwirklicht werden können, hängt davon ab, daß man die schöpferische Produktivkraft des einzelnen wie der ganzen Gesellschaft erhöht, wobei beide nicht bloß als wechselwirkende, sondern als funktional integrale Teile zu betrachten sind. Insgesamt gilt für die Steigerung der Produktivkraft: Die Absicht der Produktion besteht in der Erhöhung der schöpferischen Erkenntniskräfte der Gesellschaft und jedes ihrer Mitglieder und als Folge davon der Zunahme der Zahl der Individuen und ihrer Lebensqualität.

  • Das Böse als Farce

  • Wenn die Realität mystisch erscheint

…’

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

swa

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s