Von Duisburg zum Mars – Hinweis, keine Werbung

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Link siehe dazu auch
Link: Wahl-Video der BüSo zur NRW-Wahl im Mai 2010

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von Rainer Apel:  Startknopf für die Reindustrialisierung von Nordrhein-Westfalen …
  • Größter Binnenhafen der Welt
  • Innovative Transportsysteme

Mit der Verkehrsinfrastruktur wird der erste Schritte zur Reindustrialisierung getan. An immerhin vier Standorten in NRW (Bochum, Paderborn, Kamen und Düsseldorf) sind Transportsysteme, die wie der Transrapid auf Magnetschwebebasis arbeiten, entworfen worden – sie müssen nur endlich zur Anwendung kommen. Der in Bochum entwickelte CargoCap könnte den Anfang machen mit einer unterirdischen Betonröhrentrasse vom dortigen Opel-Werk zum Duisburger Hafen, über die Lastkabinen Standardpaletten mit gewalzten Blechen, vorgefertigten Bauteilen und anderen Materalien schnell, lärmarm und ohne Belastung des oberirdischen Verkehrs rund um die Uhr transportieren. Andere Betriebe könnten ebenso mit dem Hafen wie auch untereinander mit dem CargoCap, von dem auch Varianten mit größerer Ladekapazität gefertigt werden können, verbunden werden.

Gleichzeitig kann der in Düsseldorf entwickelte PeopleCargoMover, ein Magnetbahnsystem, bei dem die Zugsysteme seitlich entlanggeführt werden und sowohl Passagiere wie Standardcontainer befördern können, auf Trassen, die platzsparend auf den Mittelstreifen der Autobahnen errichtet werden, zum Einsatz kommen.

In den Gebieten mit dichter Ballung an Bevölkerung und Bebauung wäre die in Kamen von IAT (Innovative Access Team) entwickelte doppelstöckige Magnetschwebebahn ein geeignetes Verkehrsmittel. Das in Paderborn entwickelte RailCab-System mit seinen automatisch gesteuerten Kabinen könnte innerhalb der Ballungsräume wie auch zwischen den Städten im Individual- und Kleinlastverkehr zum Einsatz kommen. Als reguläres Hochgeschwindigkeitssystem für den Massentransport kann dann der Transrapid zwischen den größeren Städten verkehren.

Bei guter und genauer Abstimmung der jeweiligen Vorteile der geschilderten Systeme kann die Verkehrsinfrastruktur in NRW (und nicht nur dort) so ausgebaut werden, daß keines der Systeme den anderen in die Quere kommt. Der jeweilige Einsatz erfolgt gemäß jeweils festgelegter Geschwindigkeitsbandbreiten. Dies ist nur die erste Generation der Magnetschwebetechnik, weitere Systeme können durchaus noch im Laufe der Zeit entwickelt werden, aber mit den genannten Systemen wird endlich der erste Schritt in ein Verkehrswesen getan, das ins 21. Jahrhundert paßt.

Es sollten dabei neue Verfahren wie der für den PeopleCargoMover vorgeschlagene Freivorbau eingesetzt werden, bei dem sich die Trasse gewissermaßen von selbst vorwärtsbaut, über eine an moderne Gleisbaumaschinen im Eisenbahnwesen erinnernde Maschine, die Träger und Schienenteile verlegt und sich jeweils auf den neuerrichteten Segmenten nach vorn voranschiebt. Schafft ein solcher Gleisbauzug bei der klassischen Bahn pro Arbeitsschicht 800 Meter, so sollte das auch im Magnetbahnbau möglich sein. Im Idealfall könnte ein Freivorbaugerät 800 Kilometer Magnetbahntrasse in einem einzigen Jahr errichten – im Betrieb rund um die Uhr. Die Patente hierfür existieren längst in NRW, sie müssen nur endlich zur Anwendung kommen!

Die Magnetbahninfrastruktur entkrampft nicht nur den Straßenverkehr, sondern stellt auch ein schnelles und sicheres Transportsystem für den Weg von Millionen NRW-Bürgern zur Arbeit, zur Schule und zur Universität, zum Opern- und Theaterbesuch bereit. Die Ansiedlung neuer produktiver Industriebetriebe wird erleichtert, selbst in größerer Distanz vom Duisburger Hafen. Das Bochumer Opel-Werk beispielsweise könnte nach einer Umrüstung neben dem klassischen Automobilbau neue Fertigungsstätten für die Produktion der bei den verschiedenen Magnetbahnsystemen zum Einsatz kommenden Kabinen errichten. Zum Duisburger Hafen gebracht, würden sie von dort über den Rhein und die übrigen Wasserstraßen in über 100 Häfen in Deutschland und Europa und in alle Welt verschifft. Der Schiffstransport bietet sich vor allem für schwere und sperrige Großanlagen, wie Kraftwerksteile, an, deren versandfertige Montage dann zweckmäßigerweise in Hafennähe erfolgen sollte. Der Duisburger Hafen könnte auch genutzt werden von einer neu errichteten Raumfahrtindustrie, die entlang oder nahe der Hafenanlagen Komponenten für Raumstationen und -fahrzeuge oder sogar ganze Module fertigen könnte, die dann direkt von Duisburg zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana transportiert würden.

  • Bergbau – nicht von gestern
  • Kernenergie
  • Stahl – auch nicht von gestern
  • Finanzierung

…‘

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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