Finanzkrise, USA, Europa, Deutschland: Finanzdiktatur durch Europäischen Währungsfonds ?

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Wer profitiert von einem „EWF“, der in der Essenz noch mehr Rechte als der Internationale Währungsfonds erhalten, der für seine diktatorischen Sparauflagen berüchtigt ist? Große Banken und „Investoren“, deren Ansprüche damit gesichert werden sollen, wie die weiter unten folgenden Ausführungen deutlich zeigen.

Der Vorschlag stammt von Thomas Mayer (neuer Chefökonom der Deutschen Bank) und Daniel Gros vom Center for European Policy Studies in Brüssel, die das schon seit einem Jahr (!) propagieren. Wie Gros gegenüber der italienischen Zeitung „Messagero“ am 8.3. sagte, habe man den Vorschlag vor einigen Wochen an „kompetente Leute“ herumgeschickt.

Daniel Gros und Thomas Mayer, der zu einem früheren Zeitpunkt seiner Karriere für Goldman Sachs tätig war, erläuterten ihren Vorschlag gestern auch bei einem „virtuellen Roundtable“ des britischen Economist. Gros und Mayer bestätigten, daß der EWF der „Besitzer“ eines Landes würde, wenn dieses Bankrott anmelden muß. Zur Finanzierung hieß es, der EWF solle ausschließlich von den EU-„Sündern“ finanziert werden, also den Defizitländern. Damit würden die bisherigen Defizitregeln und Strafen de facto verschärft: ein Anteil des Defizit müßte bei einer Verletzung der Regeln in den EWF einbezahlt werden. Mayer und Gros: hätte man das schon von Anfang an im Eurosystem so gehandhabt, so stünden dem EWF jetzt bereits 120 Mrd. Euro zur Verfügung! So viel zum Geisteszustand der beiden Herren Experten.

Presseberichten zufolge soll das deutsche Finanzministerium vorhaben, dem Mayer-Gros-Plan einen „Insolvenzmechanismus“ hinzuzufügen. Damit könnten Euro-Länder in Schwierigkeiten Staatsbankrott erklären und dann „Anspruch“ auf EMF-Überbrückungskredite mit harten Bedingungen haben.

Finanzminister Schäuble sollte sich die geistig frischere Herangehensweise des italienischen Finanzministers zu eigen machen – wenn er sich schon nicht traut, die einzig funktionierenden Vorschläge von Helga Zepp-LaRouche – nämlich die Anwendung des Glass-Steagall-Gesetzes und die Auflösung des Maastrichter Eurokorsetts  – zu verlangen. Er sollte sich jedoch in jedem Fall darüber im klaren sein, daß die Kontrolle internationaler privater Finanzinteressen über die deutsche Politik aufhören muß, wenn Deutschland und Europa eine Chance haben soll.

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Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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