USA, Europa, Deutschland: Verteidigt das Gemeinwohl – Untersuchung von Goldman Sachs in Deutschland notwendig !

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Dabei wäre es längst überfällig, das Verhalten der Bank auf deutschem Boden über die letzten 20 Jahre, in denen das Gemeinwohl durch die Politik systematisch ausverkauft wurde,  erneut zu durchleuchten – vor allem bei den großen Privatisierungen. Im großen Stil stieg die Bank in Deutschland ein, als in der Breuel-Ära der Treuhand zu Beginn der 90er Jahre die chemische Industrie der ehemaligen DDR mit ihrem Kernstück Leuna verhökert wurde. In den Jahren darauf beauftragten deutsche Regierungen Goldman Sachs mit der Plazierung der Telekom-Aktie, ließen sie den Verkauf von Mannesmann an die britische Vodafone handhaben. Der Berliner Finanzsenator Sarrazin verscherbelte 66 000 Wohungen der GSW an Goldman Sachs, und NRW-Ministerpräsident Rüttgers verkaufte 93 000 Wohnungen der LEG an die Skandalbank. Im Falle der GSW nötigte der Deutschland-Chef von Goldman Sachs, Alexander Dibelius, sogar die Berliner Landesregierung zur Erlaubnis, den Börsengang nicht erst 2014, wie ursprünglich im Kaufvertrag von 2004 festgelegt, sondern bereits in diesen Wochen vorzunehmen, um Kasse zu machen.

Überdies erhielt Goldman Sachs den Zuschlag, als eine von fünf oder sechs Großbanken das Monopol auf den Handel mit deutschen Staatsanleihen zu halten. Nebenher kam Goldman Sachs bekanntermaßen in die Schlagzeilen, als es um die Frisierung der Staatsbilanzen mehrerer griechischer Regierungen ging, Vorgänge, die  den deutschen Steuerzahler im Rahmen der geplanten „Griechen-Hilfe“ der EU möglicherweise mit 30 Milliarden Euro bis Ende 2012 belasten könnte. Und dann ist da noch die Rolle von Goldman Sachs beim  Konkursfall IKB, die deutsche Mittelstandbank, die im Frühjahr 2007 um 150 Millionen „erleichtert“ wurde. Die IKB-Pleite allein hat den deutschen Steuerzahler 10 Milliarden Euro gekostet. Alles gute Gründe also, auch in Deutschland die Aktivitäten von Goldman Sachs genauer unter die Lupe zu nehmen.

…‘

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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