Finanzkrise, USA, Europa: Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht ! Weltweiter Massenstreikprozeß wächst !

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Und die Bundestagsparteien? Nachdem die Financial Times bereits am 29. April, die Bild-Zeitung am 30. April und ein ganzes Medienspektrum Anfang Mai darüber berichtet hatten, daß ein Hauptnutznießer des Mega-Rettungspakets der griechische Milliardär Spiro Latsis sein würde, dessen EFG-Bank rund 60 Milliarden an griechischen Staatsanleihen und privaten Obligationen verwaltet, sahen Bundestag und Bundesrat darin dennoch kein Hindernis, den deutschen Steuerzahler mit rund 150 Milliarden Euro zu belasten. Die EFG-Eurobank hatte ihren Sitz kurz vor Jahresende bequemerweise von Genf nach Luxemburg verlagert, wodurch sich die Belastung der Schweiz durch griechische Bankschulden um 60 Milliarden Euro verringerte und es für die Eurobank u. a. leichter wurde, im EU-Mitgliedsstaat Luxemburg – Junckers Steueroase – in den Genuß des Rettungsschirms zu kommen.

Und ausgerechnet EU-Kommissionspräsident Barroso, der schon 2005 wegen eines möglichen Interessenkonflikts ins Gerede gekommen war, weil er wiederholt auf der Jacht von Spiro Latsis Urlaub gemacht hatte, machte nun beim EU-Gipfel massiven Druck auf Bundeskanzlerin Merkel, ihren bisherigen Widerstand gegen das Mega-Paket aufzugeben. Latsis war übrigens auch Gastgeber für Prinz Charles. Dessen Vater Philip ist ein Vetter des seit seiner Absetzung in London lebenden König Konstantin, der wiederum Pate von Prinz William ist. Konstantin wurde nach seiner Absetzung als Entgelt für Gefälligkeiten von Latsis finanziell unterstützt – sicher eine Kleinigkeit für jemanden, der laut Forbes-Magazin über elf Milliarden Privatvermögen verfügt und auf Platz 60 der Liste der reichsten Männer der Welt steht. Latsis gehört zu dem inneren Kreis von Hochadel, Finanzoligarchie und Profiteuren des Systems, das Milliarden von Menschen ruiniert.

Der Skandal besteht darin, daß alle diese Dinge von den Medien vor der Abstimmung über das „Gesetz über die Währungsunion und die Finanzstabilität“, also den Transfermechanismus, breitgetreten worden waren, und die Abgeordneten also wissen konnten, daß sie damit letztlich das von London kontrollierte Bankensystem mit Steuergeldern finanzierten. Der Lissabon-Vertrag, nicht mal ein halbes Jahr in Kraft, ist nicht mal das Papier wert, auf dem er, mit Verspätung, gedruckt wurde. Die Transformation der EU zur Haftungs- und Inflationsgemeinschaft wurde mal eben so durchgewunken. Und schon meint der Chefvolkswirt der Citigroup, Willem Buiter, die 750 Milliarden seien nicht genug, es müßten schon 2000 Milliarden sein. Weimar 1923 läßt grüßen !

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Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)(Anm. der Redaktion)

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