USA, Europa, Asien, Afrika: Gigantische Infrastruktur-Programme werden zur Lokomotive für die Weltwirtschaft !

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von Helga Zepp-LaRouche

In den USA bahnen sich revolutionäre Veränderungen der politischen Landkarte an, die auch für die Perspektive in Deutschland völlig neue Möglichkeiten bieten werden. Dort gibt es patriotische Kräfte, die nicht bereit sind, die beabsichtigte Demontage der Städte und damit den Kollaps der USA hinzunehmen.

Eine grobe Übersicht des „NAWAPA-Projekts“

Lyndon LaRouche arbeitet derzeit mit Gruppen von Ökonomen und Wissenschaftlern auf Hochtouren daran, das NAWAPA- Projekt – die „Nordamerikanische Wasser- und Strom Allianz“, ein riesiges Wasser-Management-Programm von Alaska bis Mexiko – noch in diesem Herbst auf die Tagesordnung zu setzen. NAWAPA ist Teil eines ganzen Systems ähnlicher Infrastruktur-Programme, die nach der Reorganisation des Weltfinanzsystems durch einen globalen Glass-Steagall-Standard die Weltwirtschaft wieder aufbauen werden.

Entwicklungsperspektive für Eurasien („Eurasische Landbrücke“)

Die Beringstrasse wird die Landmassen Eurasien und Amerika verbinden

Sobald das NAWAPA-Projekt begonnen wird, also voraussichtlich noch in diesem Herbst, kann auch mit dem seit 2007 von der russischen Regierung geplanten Bau des Bering-Straßen-Tunnels als Teil des 6000 km langen Verkehrskorridors zwischen Alaska und Jakutsk begonnen werden, der neben einer Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke auch eine Autobahn sowie Stromleitungen, Pipelines und Datenkabel enthalten soll. Der 100 km lange Beringstraßen-Tunnel wird das Glanzstück sein, das die Entwicklungskorridore durch den amerikanischen Kontinent bis nach Chile mit denen der Eurasischen Landbrücke verbindet.

Die kürzlich von der ARD ausgestrahlte Sendung „Die Kik-Story“, in der die brutale Ausbeutung  von bei dem Textildiscounter beschäftigten Arbeitskräften und die noch schlimmere Ausbeutung von Arbeitern in Bangladesch herausgestellt wurde, war nützlich, indem sie ein grelles Licht auf die Realität der Billigproduktion warf. Trotzdem hatte die Sendung eine Tendenz zu einer irreführenden Darstellung – einem Trugschluß durch einen Mangel an Generalisierung. Denn nicht die Skrupellosigkeit dieses einzelnen, zugegebenermaßen besonders abstoßenden Unternehmers ist verantwortlich für den erbärmlichen Zustand, in dem die Menschheit sich derzeit befindet, das ganze System der Globalisierung ist es.

Denn das Menschenbild, das diesem System der Billigproduktion und des Freihandels zugrundeliegt, reduziert die Menschen zu Sklaven, aus denen die letzte Kraft herausgepreßt und für deren Wohlbefinden nichts getan wird. Das Beispiel aus dem Film „Die Kik-Story“, in dem Arbeiterinnen in Bangladesch mit ganzen Familien in einer Wohnung von 12 Quadratmetern wohnen, sechs Tage lang neun Stunden pro Tag für 25 Euro im Monat arbeiten, und sich keine medizinische Versorgung leisten können, ist keineswegs einzigartig – es ist der Normalzustand in  allen Ländern, in denen Billigproduktion stattfindet. Und unsere seelenlosen Konsumenten, die auf „Geiz ist geil“ stehen, sind Mittäter, ob sie sich das bewußt machen oder nicht.

(Afrika: „Transaqua-Projekt“)

Das NAWAPA-Projekt sowie ähnliche Wasser-Management-Projekte wie z.B. das Transaqua-Projekt, bei dem jährlich 100.000 Mio. Kubikmeter Süßwasser aus dem Becken des Zaire-Flusses durch Kanäle und die Regulierung der Flüsse Bamingui und Chari in die Sahelzone und in den gegenwärtig auf zehn Prozent seiner ehemaligen Größe geschrumpften Tschad-See gepumpt werden sollen, gehen von einem genau gegenteiligen Menschenbild aus. Sie reflektieren ein Menschenbild, das den Menschen als einziges Lebewesen betrachtet, das dank seiner kreativen Fähigkeit bewußt in das Management der Biosphäre eingreifen und durch die Anwendung fortschreitender wissenschaftlicher Erkenntnis die Lebensbedingungen der Menschheit verbessern kann.

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)
(Anm. der Redaktion)

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