USA, Europa, Afrika: Das Transaqua-Projekt: Afrikas Zukunft im 21. Jahrhundert

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Link:  Grafik-Datei (.jpg)  zum Transaqua-Projekt

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Von Portia Tarumbwa-Strid

Das Infrastruktur-Großprojekt „Transaqua“ verbindet zahlreiche Vorteile: Die Ausbreitung der Wüsten wird umgekehrt, der Tschadsee wieder aufgefüllt, Strom für eine moderne Wirtschaft erzeugt, der Nahrungsmittelmangel beendet und alte koloniale Spaltungen überwunden.

Seit LaRouches politisches Aktionskommitte im August den Start des NAWAPA-Projektes1 ankündigte, steht die Welt heute vor der größten Revolution in der Geschichte der Menschheit. Das NAWAPA-Projekt repräsentiert die absolute Kehrtwende hin zu einer neuen Ära der Menschheit: der Mensch als Schöpfer – und nicht Opfer – seiner Umwelt.

Desertec contra Transaqua: was heißt grün wirklich ?

Transaqua allein könnte das Potential Afrikas, der Brotkorb der Welt zu sein, verwirklichen. Das Tapezieren von Afrikas Wüstenregionen mit Solarpanelen, wie es bei dem malthusianistischen Desertec-Projekt vorgesehen ist, läuft nur auf Völkermord für Afrika hinaus. Denn damit wird nicht nur potentiell fruchtbarer Boden für landwirtschaftliche Nutzung untauglich gemacht und die Ausbreitung der Wüsten garantiert – der Strom, der damit (angeblich) erzeugt werden soll, würde auch nicht in Afrika bleiben, sondern nach Europa geliefert.

Alle wirklichen „Grünen“ sollten im Transaqua-Projekt die einzige grüne Politik für Afrika sehen, denn mit Desertec wird es in der Tat weniger grün geben. Außerdem wird Transaqua 40mal mehr Energie erzeugen, als das Desertec-Projekt4 2020 zu liefern verspricht. (!)

Das Wassermanagementsystem von Transaqua wird auch die Wiederaufforstung des Sahelgürtels ermöglichen, ein Prozeß, der auf die Dauer das Niederschlagsverhalten der Region durch Verdunstung und Atmung der Pflanzen so verändern wird, daß die Wüsten begrünt werden können.

Auch die weiteren Vorzüge dieses Projekts für landeingeschlossene Länder wie Tschad, Niger und die Zentralafrikanische Republik sind fantastisch. Nicht nur bekommen sie über die Binnenwasserstraßen des Transaqua-Projekts Zugang zu billigeren und effizienteren Methoden des Gütertransports, sie werden in regelrechte Ballungszentren verwandelt, die den Handel zwischen dem Nord- und Südteil Afrikas durch große Binnenhäfen anziehen: Mit der Integration des gesamten Kontinents durch die Eröffnung von Entwicklungskorridoren ginge auf diese Weise die Überwindung der kolonialen Grenze zwischen dem sogenannten „Weiß- und Schwarzafrika“ einher.

Für die Länder Kongo-Kinshasa und Kongo-Brazzaville entsteht die Möglichkeit, mit den endlosen Konflikten der Ära des Kolonialismus zu brechen und ihre Rohstoffe für ihre eigene Bevölkerung zu erschließen. Neue Städte mit Schulen, Krankenhäusern und Universitäten werden entlang dieses Kanals entstehen, und dieses gigantische Unternehmen wird das ganze Spektrum des weltweiten Ingenieur-Know-Hows erfordern. Das heißt, die Chinesen alleine werden mit einem solchen Projekt nicht fertig werden können.

Europas Zukunft liegt in Afrika!

Eins bleibt dennoch klar: Europa hat eine besondere Verantwortung Afrika gegenüber, aber diese Zusammenarbeit sollte mit der langfristigen Aufbauperspektive von Transaqua verbunden sein, da die Anbindung der Eurasischen Landbrücke an Afrika auch die Hoffnung auf Gerechtigkeit für Afrika bedeutet. Konkret heißt das z.B. Hochtechnologietransfer von den noch produktiven Bereichen des Mittelstandes in Deutschland nach Afrika durch langfristige Aufträge für Teilaspekte des Transaqua-Projekts. So werden nicht nur junge Menschen in einer immer dekadenter werdenden Kultur die Möglichkeit bekommen, am Wiederaufbau Afrikas teilzuhaben, sie werden auch darauf stolz sein, eine Mission für Europa zu vertreten, welche die Greueltaten des Kolonialismus wiedergutmacht.

Das Transaqua-Projekt wird jungen Menschen weltweit einen Anreiz und die Möglichkeit geben, sich für das 21. Jahrhundert zu qualifizieren, auszubilden und sich als Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Maschinenbauer und sonstige Facharbeiter in eine Wirtschaft zu integrieren, die auf Hochtechnologien basiert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kanalisierung ist es, die Überschwemmungen zu kontrollieren, indem durch eine Kombination von Talsperren, Staubecken und Hebewerken die unterschiedlichen hydrologischen Eigenschaften der Einzugsgebiete über den Jahresverlauf abgestimmt werden. Mit anderen Worten, der trockene Norden wird über die langen Dürreperioden mit dem Wasser versorgt, das aus den Einzugsgebieten im Süden in Staubecken abgefangen wird. Und da man große Wassermengen nicht ohne reichliche Energiemengen über Hochebenen transportieren kann, heißt das, daß die Renaissance der Kernenergie überall auf der Welt, einschließlich Afrikas und Deutschlands, vorangetrieben werden muß.

Nachwort: der Weg dahin

Aber jenseits aller unbestreitbaren ökologischen und physisch-ökonomischen Vorteile muß man feststellen, daß die Unverzichtbarkeit des Transaqua-Projekts – genauso wie von NAWAPA, dem Beringstraßentunnel und dem Ausbau der Eurasischen Landbrücke – eigentlich eine moralische Frage ist. Entweder müssen alle Völker der Welt mit Friedrich Schiller sagen: „Zweck der Menschheit ist kein anderer als die Ausbildung der Kräfte des Menschen, Fortschreitung“ – oder die gesamte Zivilisation wird unter der heutigen Politik der Wallstreet und der Londoner City untergehen.

Wir sollten den unschuldigen kommenden Generationen eine Welt ohne Hunger und Armut bescheren, indem die modernen Götter des Olymp, die mit Rohstoffen und sogar Nahrungsmitteln spekulieren, durch ein globales Trennbankensystem sofort in Insolvenz geschickt werden. Die Kredite für die Großprojekte werden sich oft erst nach einer Generation oder später amortisieren, aber mit der Stabilität eines Systems fester Währungskurse in Form von LaRouches Vier-Mächte-Abkommen werden wir die Wüsten wie die Menschen Afrikas wieder aufblühen lassen. Kein Politiker, auch ein Obama nicht, der sowieso keine Ahnung von Afrika hat, darf diesen Projekten im Wege stehen, denn das Überleben der gesamten Menschheit hängt davon ab, ob wir in den kommenden Monaten die Schaufeln schon in der Erde haben!

…‘

Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)
(Anm. der Redaktion)

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