DT 12.12.06: Eine Chance fuer die Kirche

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Link: Deutsche Tagespost (DT): ganzer Artikel


Es gibt in den Parteispitzen der regierenden und oppositionellen Parteien in Deutschland niemanden, der eindeutig ein Plädoyer für eine Definition von Familie halten würde, das im jüdisch-christlichen Kulturkreis jahrhundertelang selbstverständlich war.

Es begänne mit diesen Worten: „Ein Mann und eine Frau, die miteinander verheiratet sind, bilden mit ihren Kindern eine Familie. Diese Gemeinschaft geht jeder Anerkennung durch die öffentliche Autorität voraus; sie ist ihr vorgegeben. Man muss sie als die normale Beziehungsgrundlage betrachten, von der aus die verschiedenen Verwandtschaftsformen zu würdigen sind. Indem Gott Mann und Frau erschuf, hat er die menschliche Familie gegründet und ihr die Grundverfassung gegeben. Ihre Glieder sind Personen gleicher Würde …“ Diese Definition findet sich im Katechismus der Katholischen Kirche.

Im Wort „Beziehungsgrundlage“ klingt übrigens schon an, was der Soziologe Schelsky bereits vor Jahren den „Funktionsverlust der Familie“ nennt, weil die Familie sich heute nur noch auf die Funktionen der Zeugung des Nachwuchses, seiner Sozialisation und auf die Pflege der innerfamiliären Intim- und Gefühlsbeziehungen beschränke. Die anderen Funktionen (Altersvor- und Fürsorge, wirtschaftliche Erhaltung bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit) habe sie im Lauf der vergangenen zweieinhalb Jahrhunderte bereits an den Staat abgegeben. Seine Beobachtung lohnt ein Weiterdenken.

Es geht heute in der Tat um die Hauptfunktion, die Pflege der Gefühlsbeziehungen, um die emotionale Stabilität. Und in dieser Funktion ist die Familie nicht zu ersetzen.

Aber gerade hier greift der Arm des Staates derzeit aus.
Man nennt das anders, freundlicher:
Frühwarnsystem, Ganztagskindergarten, Ganztagsbetreuung.

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Zur Kenntnisnahme. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …” (Anm. d. Red.)

swa

www.focus.de 27.03.08: Münchner Transrapid – Schluss, aus, vorbei (??)

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Link , beachten Sie dort auch die Leser-Kommentare dazu

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Wegen der Kostenexplosion wird der Münchner Transrapid nicht gebaut. In einer Krisensitzung in Berlin beschlossen Bundesregierung, bayerische Landesregierung und Industrie das endgültige Aus für das Prestigeprojekt der CSU.

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Wir meinen:
Dies wäre wieder einmal ein abschreckendes Beispiel deutscher Kleingeistigkeit, eine Katastrophe

****** Transrapid: Jetzt erst recht
– und zwar in der Mobilitäts-Region Stuttgart !!!!! ********

Umso mehr muss daher der schwäbische Transrapid „Siebenmühlentaler“:

Stuttgart-Flughafen – Flugfeld-Böblingen/Sindelfingen

in Deutschland (dem Ursprungsland seiner Entwicklung !!!!) als europäisches Pionierprojekt (wie Eurotunnel, Galilei, Airbus 380 etc.) gebaut werden.

Ein passendes Lied (analog zu „Auf d’r schwäb’sche Eisebahne‘„) ist schon in Arbeit

swa

Aufstände wegen Nahrungsmittelengpässen …

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Das Desaster der Speiseölverteuerung wurde noch verschlimmert durch die Verlagerung zur Biodieselproduktion vor allem für den europäischen Markt. Dies wirkt sich verheerend auf die Landwirtschaft in Südostasien aus, vor allem im Palmölgeschäft. Die Armen leiden am meisten, insbesondere in Indien und anderswo in Asien, da dort Speiseöl nicht bloß ein Gebrauchsmittel zur Speisezubereitung ist, sondern eine Haupteiweissquelle in der Ernährung der Bevölkerung darstellt.

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swa

US-Wahlen: Was von einigen Kandidaten zu erwarten ist !

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Jetzt hat der New Yorker Bürgermeister und Milliardär Michael Bloomberg eine „Säuberungsaktion“ gegen Obdachlose gestartet. Wenn die städtischen Behörden herausfinden, daß die Obdachsuchenden lebende Verwandte haben, ist es diesen laut einer neuen Anordnung nur noch gestattet, sich in einem „Notfall“ eine Nacht im Obdachlosenheim aufzuhalten. Nach Bloombergs Logik können die Verwandten diese Menschen aufnehmen, und somit sind sie dann eben „nicht obdachlos“.

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swa

Keine weiteren Maastrichter Zwangsjacken !

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Link , Link: Stabilitätsgesetz von 1967

(StabGGesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft)

Link: Aufruf gegen Maastrich-Politik in Deutschland und Europa (Artikel)

Link: Aufruf gegen Maastrich-Politik in Deutschland und Europa, (pdf-Datei)

‚…- und am Mittwoch treffen sich die Kabinettsminister von Finanzen, Wirtschaft und Kanzleramt mit den Chefs der Koalitionsfraktionen sowie dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten, um über eine beschleunigte Verschärfung des Maastricht-Paktes zu beraten. Wie man erfahren konnte, wurde bei diesem Treffen beschlossen, die Verpflichtung auf die Maastrichter Haushaltszwangsjacke nun auch fest in das deutsche Grundgesetz hineinzuschreiben, so daß künftig für Bund, Länder und Gemeinden die „Schuldenbremse“ Priorität bei allen Entscheidungen erhält. Jeder einzelne Euro in den entsprechenden Haushalten würde somit in Brüssel genehmigungspflichtig und selbst der letzte kleine Rest von haushaltspolitischer Entscheidungsfreiheit wäre der öffentlichen Hand in Deutschland genommen.

Als besonderes Ziel haben sich, wie man hört, die Autoren dieses neuen Angriffs auf die deutsche Souveränität eben jenen Grundgesetzartikel 115 als Zielscheibe genommen, der im Falle einer „Störung des wirtschaftlichen Gleichgewichts,“ also bei einer schweren Krise wie der jetzigen, der Bundesregierung erlaubt, außerordentliche Kredite zur Wiederankurbelung der Konjunktur aufzunehmen. Das steht so im Stabilitätsgesetz von 1967, dessen Anwendung in der damaligen Rezession vor 40 Jahren sehr erfolgreich war, und das fordert auch die BüSo in der anfangs erwähnten Erklärung.

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swa