Europa, Deutschland: Die Schlacht um den Euro zeigt, wer gegen deutsche Interessen handelt

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Zuguterletzt forderte der notorische Finanzmarktpropagandist Wolfgang Münchau in der Financial Times Deutschland, durch Gründung einer neuen politischen Bewegung die Bundesregierung bei den kommenden Wahlen und bereits in deren Vorfeld unter Druck zu setzen, so daß sie ihren Widerstand gegen Juncker aufgebe!  „Unter der Überschrift „Gründet die Anti-Euro-Partei!“ schrieb Münchau, solch eine Partei „für ein Deutschland mit deutscher Währung, nur für Deutsche,“ müsse her. (Komisch, dass gewisse Leute es jetzt für nötig halten, zu betonen, dass eine deutsche Währung nur für Deutsche ist. Für wen den sonst?)  „Ich schätze das Potenzial auf 20 Prozent der Wählerstimmen. Ich würde eine solche Partei begrüßen. Nicht, weil ich sie unterstütze, sondern weil das Profil des Gegners damit klarer zum Ausdruck kommt. Sie würde es den etablierten Parteien erlauben, ihre schwammigen Positionen klarer abzugrenzen.“ Münchau gehört schon zu den neoliberalen Unterzeichnern des Briefes an Kanzler Schröder mit dem perversen Titel „Wir sind auch das Volk“, als 2004/2005 die Verarmung der Bevölkerung durch die sog. Hartz-Reformen durchgedrückt wurden – auf Verlangen der Finanzlobby.

Die BüSo hat als einzige Partei immer schon das Euro-System kategorisch als soveränitätsfeindlich und daher für Deutschland nicht akzeptabel bekämpft. Eine „Anti-Euro-Partei“ gibt es also schon längst, die Herr Münchau aber seit Jahr und Tag geflissentlich totschweigt. Das könnte seiner Karriere ja schaden. Im  Lager des Gegners, der Londoner Finanziers, ihrer Hedge Funds und ihrer Sprachrohre in der deutschen Politik fürchtet man diese Politik, und vor allem die davon nicht zu lösende Forderung nach einem Trennbankensystem, wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb wird als Ablenkung eine neue künstliche Partei, von rechts und mit viel islamfeindlichen Zutaten (Münchau erwähnte hier Thilo Sarrazin) aufgebaut, die das Thema D-Mark verzerren, in eine falsche Ecke stellen und den Heuschreckenfreunden in unserem Lande Munition liefern soll, das dann als „nationalistisch“ anzugreifen. Das erinnert an die Methoden der Nachkriegszeit, als (nicht nur die DDR) Nazi- Schmierereien in Auftrag gaben, um von Deutschland politische Konzessionen zu erpressen.

Den Spekulanten, Banken und Heuschreckenfonds, vor allem denjenigen der Inter-Alpha-Gruppe schmelzen ihre Optionen dahin und man kann gar nicht sicher sein, ob der Euro – bzw. dieses Finanzsystem – bis Weihnachten durchhält. Das monetaristische Kartenhaus als ganzes bricht zusammen.

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Zur Kenntnisnahme und intensiver Prüfung.
Wir können die Argumente selber nicht vollständig beurteilen. Bilden Sie sich bitte selbst Ihre Meinung, Ihr Urteil ! “Drum prüfe …”

(Markierungen in Fett- bzw. Kursivschrift – wie immer – durch die Redaktion)
(Anm. der Redaktion)

swa

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